09.11.2011
Spitalzentrum Biel und die neue Spitalfinanzierung: Stellenabbau unvermeidlich
Im Hinblick auf die einschneidenden Veränderungen, die sich aus der neuen Spitalfinanzierung ergeben, ergreift das Spitalzentrum Biel Massnahmen, um Ergebnisverbesserungen von CHF 12,5 Mio. und damit ein ausgeglichenes Budget 2012 zu erreichen. Neben Massnahmen zur Ertragssteigerung sowie Einsparungen bei den Sachauslagen sind auch Sparmassnahmen nicht zu vermeiden, die sich auf den Personalbestand auswirken. Bis Ende 2012 werden weitere 45 Stellen abgebaut.
Ende 2010 gab das Spitalzentrum Biel (SZB) angesichts absehbarer Mindereinnahmen einen Stellenabbau von 53 Stellen bekannt. Aufgrund des anhaltenden Drucks sind für 2012 weitere Tarifsenkungen und entsprechende Mindereinnahmen zu erwarten. Um ein ausgeglichenes Budget zu erreichen, muss das SZB Ergebnisverbesserungen von CHF 12,5 Mio. realisieren. Im Vordergrund stehen Massnahmen zur Verbesserung des Leis-tungsangebots, daneben sind Einsparungen beim Sachaufwand sowie beim Personal nicht zu vermeiden.
Zusätzlich zum bereits 2010 beschlossenen Abbau von 53 Stellen werden nochmals 45 Stellen abgebaut, was über die Jahre 2011 und 2012 ein Total von 98 Stellen bedeu-tet. Vom Stellenabbau betroffen sind nahezu alle Bereiche, besonders aber die Pflege, die medizinischen Dienste, der Betrieb und die Administration. Eruiert wurde der Umfang der Personalmass¬nahmen nach eingehender Analyse der internen Prozesse.
Oberstes Ziel des SZB ist es, den hohen Stand der medizinischen Qualität zu halten und dabei die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu verbessern.
Möglichst natürliche Fluktuation nutzen
Das SZB wird alles daran setzen, den Stellenabbau über natürliche Fluktuationen (inkl. Pensionierungen) sowie mit möglichst wenigen Entlassungen vorzunehmen. Dass dies möglich ist, hat das SZB im laufenden Jahr bewiesen: Von den 39 Stellen, die bis Ende 2011 abgebaut sein werden, mussten nur in 2 Fällen Kündigungen ausgesprochen werden.
Betroffene Mitarbeitende erhalten umfassende Unterstützung. Gemeinsam mit den Sozialpartnern und unter Einbezug der Personalkommission hat das SZB bereits im Juni 2011 wirksame flankierende Massnahmen vereinbart. Die Arbeitnehmervertretung des SZB wurde im Rahmen des gesetzlichen Mitwirkungsrechts in einem Konsultationsver-fahren involviert.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SZB wurden heute Mittag informiert.
Auskünfte für Medienschaffende
Für Auskünfte steht gerne zur Verfügung:
Bruno Letsch, Vorsitzender der Geschäftsleitung
Mittwoch, 9.11.2011, 14–16 Uhr
Kontakt:
Marie-Pierre Fauchère, Leiterin Kommunikation
Tel. 079 479 71 41 oder 032 324 38 21
